<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1876473022641219780</id><updated>2011-07-07T19:06:40.750-07:00</updated><category term='Fischer'/><category term='Kinderarbeit'/><category term='Kerala'/><category term='Essen'/><category term='Strand'/><category term='NPTT'/><category term='Leiden'/><category term='TTS'/><category term='Varkala'/><category term='Tempel'/><category term='Delhi'/><category term='Yoga'/><category term='Folter'/><category term='Rameshwaram'/><category term='Ankunft'/><category term='Monsun'/><category term='Insel'/><category term='Tamil Nadu'/><category term='Gebäude'/><category term='Madurai'/><category term='Geburtstag'/><category term='Klippen'/><category term='lernen'/><category term='Kakerlaken'/><category term='Tamil'/><category term='Taj Mahal'/><category term='Sri Lanka'/><category term='Autos'/><category term='Kollektivismus'/><category term='Mentalität'/><category term='Waschung'/><category term='Indien'/><category term='Krankheit'/><category term='Meer'/><category term='Terrorismus'/><category term='Dschungel'/><category term='Moskitos'/><category term='Sprache'/><category term='Privatsphäre'/><category term='Menschenrechte'/><title type='text'>India-HR</title><subtitle type='html'>In diesem Blog informiere ich alle Interessierten über meinem "weltwärts"-Freiwilligendienst in Südindien. Viel Spaß beim Lesen!</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://india-hr.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://india-hr.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>SiSch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03059695321168183048</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SUnZ98Ih-gI/AAAAAAAAAG0/9TDRAXVniyE/S220/f%C3%BC%C3%9Fe.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>11</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1876473022641219780.post-618929454215868201</id><published>2009-06-23T05:09:00.000-07:00</published><updated>2009-06-23T05:16:11.759-07:00</updated><title type='text'>Lang lang ists her...</title><content type='html'>lang lang ists her... und entsprechend viel ist passiert seit meinem  letzten Eintrag, muss ich reumütig gestehen.&lt;br /&gt;Um trotzdem niemanden zu langweilen, werde ich mich mit den Ereignissen  nach meinem Umzug auf das Tamilnadu Theological College kurz halten.  Zunächst einmal habe ich wie gesagt eine neue Arbeitsstelle. Aus meiner  Tätigkeit dort muss ich im Gegensatz zu meiner vorigen bei People?s  Watch nicht wirklich ein Geheimnis machen: In meine Arbeit im Archiv des  Centre for Social Analysis (CSA) kehrte schnell Routine ein. Das Gute an  dieser Arbeit war, dass ich einen intensiven Einblick in die aktuellen  Geschehnisse in Indien bekam, da ich ja praktisch den ganzen Tag mit  Zeitunglesen verbrachte. Das war besonders im Hinblick auf den  spannenden Wahlkampf und auf die Tragödie, die sich derzeit in Sri Lanka  abspielt, interessant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich ist es auch in Europa viel durch die Presse gegangen,  dass die größte Demokratie der Welt wieder ihre Führung gewählt hat. Ein  Land mit über einer Milliarde Einwohnern und sozialen wie kulturellen  Unterschieden die weit größer sind als alle Verschiedenheiten die Europa  beherbergt hat sich entschieden. Und zwar überraschend deutlich: &lt;b class="moz-txt-star"&gt;&lt;span class="moz-txt-tag"&gt;*&lt;/span&gt;Gegen&lt;span class="moz-txt-tag"&gt;*&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;  den Hindunationalsimus, dessen Anführer angekündigt hatten, alle  Wichtigen Entscheidungen von den Meinungen der Swamis und Gurus abhängig  zu machen und deren wichtigste Kandidaten direkt für gewaltsame  Ausschreitungen gegen Minderheiten verantwortlich sind. &lt;b class="moz-txt-star"&gt;&lt;span class="moz-txt-tag"&gt;*&lt;/span&gt;Für&lt;span class="moz-txt-tag"&gt;*&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; den  Säkularismus, den Neoliberalismus und eine pro-amerikanische Politik.  Aber bis es zu dieser Entscheidung kam, wurde viel gekämpft, manchmal  auch mit Mitteln, die uns Europäern seltsam vorkommen. Tamil Nadu ist  dafür ein gutes Beispiel. Der Bundesstaat wird seit den Siebzigerjahren  von Karunanidhi, einem mittlerweile 89-jährigen und seiner Partei, der  DMK, regiert. Schon immer hat er die Partei seine "Familie" genannt.  Doch in den letzten Jahren ist dies tatsächlich wörtlich zu nehmen: die  Partei ist nicht mehr seine Familie, sondern seine Familie ist die  Partei. Es gibt keinen wichtigen Posten, der nicht von Mitgliedern  seines Clans oder deren engsten persönlichen Freunden besetzt ist.  Karunanidhis hat zwei Frauen und zwei Söhne. Der erste von ihnen, MK  Stalin, ist der zweite Mann in der Partei. Azhagiri, der zweite Sohn,  wurde auf einem Posten mitten im traditionellen Revier der  Konkurrenzpartei abgestellt: Madurai. Von hier aus ist er für den Süden  des Bundesstaates verantwortlich. Trotz des vermeintlich wenig  versprechenden Postens hat Azhagiri sich mit den Jahren so sehr  etabliert, dass er inzwischen auch "der König von Madurai" genannt wird.  Was das bedeutet konnte ich an seinem letzten Geburtstag feststellen:  Jeder Winkel der Stadt war geschmückt mit riesigen Plakaten, die ihn  priesen wie einen Gott (auf manchen wurde er sogar tatsächlich mit einem  Gott verglichen). Alle wichtigen Straßen waren gesäumt von Girlanden in  rot und schwarz, den Farben der Partei. Der größte Aufwand kam jedoch  erst nachts zu Geltung: Überall hingen Lichterketten, ca. alle drei  Meter stand an der Straße eine Laterne in Form der aufgehenden Sonne,  dem Parteiemblem, und alle fünfzig Meter eine "Lichtgestalt", die das  Geburtstagskind in einer ungefähr zwanzig Meter hohen Konstruktion aus  Lichterketten darstellte. Die Krönung waren diejenigen Momente, in denen  es in Madurai wieder einmal dunkel wurde. Stromausfall. Aber nicht für  den König: seine strahlenden Bildnisse wurden von separaten Generatoren  versorgt. Madurai ist also fest in Azhagiris Händen. Als einmal eine  unangenehme Meldung über ihn die Runde machte, wurde die Stadt einfach  vom Rest der Welt abgeschnitten: Er kaufte alle Zeitungen auf und sorgte  dafür, dass nur noch sein eigener Fernsehsender empfangen werden konnte.  Nachdem 2007 eine Zeitung berichtete, dass bei einer DMK-internen  Abstimmung 72 Prozent seinen Bruder Stalin und nur 2 Prozent ihn gerne  als Karunanidhis Nachfolger sähen brannte am Tag darauf ihr Büro ab und  drei Journalisten kamen zu Tode. Wie führt ein solcher Mann, eine solche  Partei, Wahlkampf? Bei den letzten Wahlen war das Versprechen: Wenn ihr  DMK wählt bekommt ihr alle einen Farbfernseher. Die DMK wurde gewählt  und tatsächlich: Auf den Dörfern gibt es nun zwar immer noch keine  konstante Wasserversorgung aber dafür Farbfernseher. Dieses Mal hat es  sich die DMK einfacher gemacht: Briefumschläge mit 500 Rupien-Scheinen,  die unter Türen hindurch geschoben wurden, sagten den Leuten, wen sie zu  wählen hatten. Das ist übrigens keine Geheiminformation. Jeder weiß es,  es ist normal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun aber genug zur Lage der Nation, zurück zu mir. Zum Glück bestand  meine Arbeit im CSA nicht nur aus dem Archivieren von Zeitungen. Darüber  hinaus arbeitete ich auch für die in Indien recht bekannte Aktivistin  Dr. Gabriele Dietrich.&lt;br /&gt;Dr. Gabriele Dietrich ist Inderin. Sie ist in Deutschland aufgewachsen,  aber das ist lange her. Jetzt hat sie nicht nur einen indischen Pass,  sondern sagt auch "wir Inder" und "die Deutschen". Auf Englisch, Deutsch  spricht sie kaum mehr. Vor kurzem ist sie in den Ruhestand eingetreten.  Das heißt zwar, dass sie nicht mehr am &lt;i class="moz-txt-slash"&gt;Centre for Social Analysis&lt;/i&gt; in  Madurai lehrt, "Ruhe" gönnt sie sich aber nicht. Als ich sie das erste  mal für ein Interview traf kam sie gerade von einem Hungerstreik,  schrieb noch schnell einen Brief an die indische Präsidentin und traf  zwischendurch eine NGO-Delegation. Als im unteren Stockwerk des Gebäudes  ein Telefon klingelte, zuckte sie zusammen und hörte einen Augenblick  angestrengt zu, wie der Anruf entgegen genommen wurde. Es wurde Tamil  gesprochen. Sie sank in ihren Stuhl zurück. "Ich erwarte noch einen  Anruf aus New York", sagte sie entschuldigend. Der Begriff "Aktivistin"  scheint für sie geschaffen zu sein. Ich konnte von ihr in einer kurzen  Zeitspanne unglaublich viel lernen und meinen doch immer noch sehr engen  westlichen Blickwinkel auf Menschenrechte sehr erweitern. Das kam vor  allem meinem Buchprojekt zugute, an dem ich gerade für "Brot für die  Welt" arbeite. Nachdem es sich bereits am Anfang meines  Freiwilligendienstes herausgestellt hat, dass es zu riskant ist, von  hier aus über die Menschenrechtssituation in Indien zu berichten, begann  ich, mir Gedanken über Alternativen zu machen. Alle 18 Minuten wird ein  Verbrechen gegen Unberührbare begangen und wir lernen in der Schule,  dass es das Kastenwesen nicht mehr gebe. Die Polizei begeht 1,8 Mio.  Menschenrechtsverletzungen im Jahr und kein Deutscher mit dem ich  darüber sprach hatte je davon gehört. Etwas musste getan werden. Also  begann ich nach einigen Absprachen mit meinen "Vorgesetzten" an einem  Buch über Menschenrechte in Indien zu arbeiten, das von Brot für die  Welt veröffentlicht werden soll. Inzwischen ist dieses Buch zu meinem  Hauptprojekt geworden und die Arbeit daran ist wirklich spannend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber natürlich ist Arbeit nicht das einzige in meinem Leben. Der Campus  des TTS-College gibt mir die Möglichkeit, viele Kontakte zu spannenden  Leuten zu knüpfen und mich immer mehr in die indische Kultur  einzufinden. Für mich persönlich kann ich viel lernen. Unter anderem hat  sich meine Einstellung zum Glauben durch den Kontakt mit dem  befreiungstheologischen Ansatz des TTS und die Erfahrung der  Multireligiosität der indischen Gesellschaft, geändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann kam die Nordtour, vielleicht die erlebnisreichste Zeit in  meinem Leben bis jetzt &lt;span class="moz-smiley-s1"&gt;&lt;span&gt; :) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Da unsere (der ehemaligen People's Watch  Truppe) Visumsverlängerung auf Sri Lanka im Februar nur halb geglückt  war (wir hatten nur 3 statt der benötigten 6 Monate bekommen) mussten  wir nun nach Thailand reisen und unser Glück aufs neue versuchen.  Ungewiss, ob wir unsere neue Heimat je wiedersehen sollten, reisten wir  also aus. In Bangkok waren wir vollkommen überwältigt von der Modernität  der Stadt. Ich hatte beinahe vergessen, was "Modernität" bedeutet und es  war sehr gewöhnungsbedürftig, durch siebenstöckige Einkaufszentren zu  bummeln und von allen Seiten mit Werbung zugedröhnt zu werden. Mir wurde  bewusst, dass das einfache Leben, in dem Konsum nicht alles ist, doch  auch seine Vorteile hat. Trotzdem war ich begeistert von Bangkok: Ich  entdeckte die Thai Küche für mich, stand staunend vor dem größten  liegenden Buddha der Welt und freute mich an dem fast vergessenen  Geschmack von Steinofenbrot, an dem wir uns bei einer deutschen  Pfarrersfamilie erfreuen durften. Was mir von Thailand auch im  Gedächtnis bleiben wird, ist der Patriotismus. Jeden morgen um acht und  abends um sechs wir an öffentlichen Orten die Nationalhymne gespielt. So  erklang beispielsweise am Bahnhof plötzlich eine Trillerpfeife,  woraufhin alle sofort in dem was sie gerade taten innehielten, sich  aufrichteten und andächtig dem Lied lauschten. Am Ende wieder der Ton  der Trillerpfeife und das Leben darf weitergehen. Im Kino wurde vor  Beginn des Films in gleicher Manier die Hymne des Königs gespielt, der  verehrt wird wie ein Gott. Das unangefochtene Highlight von Thailand  sind jedoch seine Strände. Ehrlich gesagt ist Railay-Beach wohl der  schönste Ort, den ich je gesehen habe. Eine Halbinsel, die wegen  Dschungel und Felsen nur per Boot erreichbar ist. Kein motorisierter  Verkehr, dafür weiße Sandstrände, Korallenriffe und original  Schatzinsel-Feeling.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SkDGr_9tf4I/AAAAAAAAAH8/Mc1WCDZ43kU/s1600-h/057.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 267px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SkDGr_9tf4I/AAAAAAAAAH8/Mc1WCDZ43kU/s400/057.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5350494816523091842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zurück in Bangkok bekamen wir ohne Probleme unser  Visum (das sogar auf sechs Monate statt der beantragten drei ausgestellt  war), feierten dieses freudige Ereignis noch ein wenig und machten uns  auf zur nächsten Station unserer Reise: Delhi. Hier trafen wir voller  Freude über das Wiedersehen unsere restlichen Mitfreiwilligen plus eine  Freundin, um von nun an zusammen unseren Urlaub zu verbringen. Ich werde  versuchen, diese erlebnisreiche Zeit so kurz wie möglich  zusammenzufassen, auch wenn es mir schwerfällt: Die erste gemeinsame  Station war Shimla, am Fuße des Himalaya. Hier herrschten deutsche  Temperaturen und wir konnten endlich mal wieder unsere Lieblingspullis  tragen. Das Highlight war eine Rafting-Fahrt auf einem Himalaya-Fluss.  Dabei habe ich tatsächlich vor Kälte gezittert, etwas, was ich mir  einige Tage später nicht einmal mehr würde vorstellen können.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SkDGq_K3QJI/AAAAAAAAAHc/ERsjuWsOX3A/s1600-h/1.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SkDGq_K3QJI/AAAAAAAAAHc/ERsjuWsOX3A/s400/1.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5350494799129952402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Weiter ging es nach Amritsar, der Stadt der Sikhs. Der Sikhismus ist  eine Verschmelzung hinduistischer und Islamischer Elemente, die  hauptsächlich im Punjab verbreitet ist. Das faszinierende ist, dass  streng gläubige Sikhs (von denen man in Amritsar viele sieht)  verschiedene Symbole ihrer Religion tragen müssen. Dazu gehört der  berühmte Turban, aber auch ein Dolch oder vorzugsweise ein Schwert. Ich  fühlte mich wie in einer Märchenwelt, als ich am Goldenen Tempel, dem  größten Heiligtum der Religionsgemeinschaft, saß und umgeben war von  bärtigen Männern in langen Gewändern, die Turbane und Schwerter trugen.  Von Amritsar aus besichtigten wir Atari, den einzigen Grenzübergang zu  Pakistan. Dort spielt sich jeden Tag ein einzigartiges Spektakel ab: die  Grenzschließungszeremonie. Dafür reisen Menschen aus ganz Indien an und  nehmen in einer Art Stadion platz um die Zeremonie zu verfolgen. Lange  hält es aber niemand auf seinem Platz. Die Stimmung dort wird durch  Animateure so aufgeheizt, dass bald jeder in die Sprechchöre einstimmt,  Fahnen schwenkt oder zu der lauten Musik zu tanzen beginnt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SkDGrKHs6KI/AAAAAAAAAHk/YkRdKik0OJk/s1600-h/2.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SkDGrKHs6KI/AAAAAAAAAHk/YkRdKik0OJk/s400/2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5350494802069481634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nächste Station: Bikaner in der Wüste Thar. Hier besichtigten wir einen  Rattentempel, in dem sich, wie der Name schon sagt, tausende Ratten  aufhalten. Laut der Priester handelt es sich dabei um Wiedergeborene  Anhänger der Lokalen Gottheit. Das bedeutet natürlich, dass sie  gefüttert werden müssen, und zwar nicht zu knapp. Hin und hergerissen  zwischen Ekel und Faszination stieg ich über die struppigen Viecher  hinweg und erspähte schließlich sogar die Glück bringende weiße Ratte.  Am Tag darauf schwangen wir uns auf Kamele und ritten in einer kleinen  Karawane durch die Wüste. Bei der herrschenden Temperatur 48 Grad war  das ein genauso anstrengendes wie grandioses Erlebnis, das durch eine  Übernachtung unter dem Wüstenhimmel abgerundet wurde.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SkDGrS-WU7I/AAAAAAAAAHs/4bo_Tl95i7o/s1600-h/3.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SkDGrS-WU7I/AAAAAAAAAHs/4bo_Tl95i7o/s400/3.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5350494804446172082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Weiter ging es in  die faszinierenden Wüstenstätte Jaisalmer und Jodhpur. Ich war  vollkommen hingerissen von den engen Gässchen, filigran verzierten  sandfarbenen Havelis (Handelshäuser) und Palästen und den  stimmungsvollen Tempeln. Highlight: von einem der Flachdächer aus den  Sonnenuntergang beobachten, der die ganze Stadt in ein warmes Orange  taucht, während aus allen Richtungen die Rufe der Muezzine erschallen  und ein kleiner Sandsturm aufkommt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SkDGrt27RGI/AAAAAAAAAH0/YOIp66OGsCU/s1600-h/4.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 247px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SkDGrt27RGI/AAAAAAAAAH0/YOIp66OGsCU/s400/4.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5350494811662795874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Für Christina Jöhnk und mich ging es dann noch nach Udaipur, der  angeblich romantischsten Stadt Indiens, deren berühmter See aber  aufgrund der Hitzewelle komplett verschwunden war. Trotzdem war der  Ausblick vom Palast aus noch immer atemberaubend. In Mumbai stießen wir  dann wieder auf Vera, Christina Kühne und Netty (Felix und Jasmin hatten  schon wieder nachhause fahren müssen, weil sie von People's Watch keinen  Urlaub mehr bekamen). Diese Stadt ist unglaublich groß, schon und  schrecklich. Vermutlich kommen die sozialen Kontraste Indiens nirgendwo  mehr zur Geltung wie hier. Da bot die nächste Station einen wunderbaren  Ausgleich: Nur noch Vera und ich waren übriggeblieben und in einer 20  Stündigen Busfahrt nach Hampi gefahren. Dieser Ort kommt kurz nach  Railay in meinem Ranking der schönsten Orte: Quietschgrüne Reisfelder  werden durchzogen von einem breiten Fluss, der sich an seltsamen  Steinformationen vorbeiwindet, die aussehen, wie absichtlich  aufgestapelte riesige Kieselsteine. Genau auf diese Szene hatten wir von  dem Hängebett vor unserer strohgedeckten Hütte Ausblick. Als wir genug  gechillt hatten, setzten wir mit einem kleinen Bötchen von der Insel,  auf der wir wohnten zum "Festland" über. Dort liehen wir uns Fahrräder  aus und erkundeten die Umgebung mit ihren gut erhaltenen Ruinen einer  alten Zivilisation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich kehrten wir bis zum Rand gefüllt mit Eindrücken nach Madurai  zurück um uns nach einem Monat des Reisens wieder an die Arbeit zu  machen. Die Zeit vergeht wie im Flug und wir nähern uns bereits mit  großen Schritten dem Ende unseres Freiwilligendienstes. Hin und her  gerissen zwischen den Gefühlen denke ich daran, wie es wohl wird, Indien  zu verlassen und in Deutschland einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.  Aber bis es soweit ist gibt es auch hier noch viel zu erleben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1876473022641219780-618929454215868201?l=india-hr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://india-hr.blogspot.com/feeds/618929454215868201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1876473022641219780&amp;postID=618929454215868201' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/618929454215868201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/618929454215868201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://india-hr.blogspot.com/2009/06/lang-lang-ists-her.html' title='Lang lang ists her...'/><author><name>SiSch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03059695321168183048</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SUnZ98Ih-gI/AAAAAAAAAG0/9TDRAXVniyE/S220/f%C3%BC%C3%9Fe.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SkDGr_9tf4I/AAAAAAAAAH8/Mc1WCDZ43kU/s72-c/057.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1876473022641219780.post-2229033582044499247</id><published>2008-11-24T22:06:00.000-08:00</published><updated>2008-11-24T23:03:17.417-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Indien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Autos'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kollektivismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dschungel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Privatsphäre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gebäude'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leiden'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mentalität'/><title type='text'>Indien: ein Dschungel des Lebens</title><content type='html'>Nach einer ausgedehnten Autofahrt mit viel Zeit für philosophische Beobachtungen und beinahe einem Viertel meines Freiwilligendienstes hinter mir, wage ich mich nun daran, all die Bilder der indischen Welt, die auf mich einströmen, etwas zusammenzufassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSueSqWAAZI/AAAAAAAAAGc/j-Dmqy9G8fA/s1600-h/parlkl.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 193px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSueSqWAAZI/AAAAAAAAAGc/j-Dmqy9G8fA/s400/parlkl.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5272481832208695698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das indische Parlament&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich fühle mich wie Siddhartha, der nur den behüteten Palast kannte, und nun zum ersten Mal einen Ausritt in die Wirklichkeit des Lebens mit all seinem Leiden macht. Das liegt aber nicht etwa daran, dass Indien das Land des Leidens wäre, denn das ist es in keiner Weise. Es liegt daran, dass sich hier fast alles in der Öffentlichkeit abspielt. Die kollektivistische indische Mentalität scheint weder Privatsphäre noch das Verbergen von Verfall zu kennen. Das fällt bereits dann auf, wenn man in Madurai einen ungestörten Platz zum Sitzen sucht: etwas Derartiges scheint es nämlich nicht zu geben. Hat man dann doch einen Ort, wie z.B. eine Fensterbank in einer verlassen Gasse gefunden, kann man davon ausgehen, dass dieser wenige Augenblicke später plötzlich stark bevölkert ist von Menschen, die mitten in die Unterhaltung hinein fragen, was man denn mache. Bei uns zuhause haben wir uns inzwischen daran gewöhnt, dass unsere Haushälterin nachts plötzlich in unserem Zimmer neben dem Bett steht. So lange sie mich dann nicht wachrüttelt oder ins Badezimmer kommt während ich mich (nur mit einer Boxershorts bekleidet) gerade rasiere, stört mich das sogar nicht einmal mehr wirklich. Die Sitte des Anklopfens ist eine westliche, wird mir bewusst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSudOjchfFI/AAAAAAAAAGU/ePEpTFFzEvI/s1600-h/stadt.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSudOjchfFI/AAAAAAAAAGU/ePEpTFFzEvI/s400/stadt.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5272480662125902930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bis spät in die Nacht hält man sich draußen auf. Foto: Felix Nickel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wie bereits gesagt, das Leben findet öffentlich statt. Im Haus ist man eigentlich nur zum Essen und Schlafen und auch das immer nur in Gesellschaft der Großfamilie. Auf der Straße hingegen wird geredet, gestritten, gelacht und geweint. Jedes Stadium des menschlichen Lebens ist hier sichtbar: von durchgestylten Weltmännern bis zu verrunzelten alten Frauen, die nicht mehr gehen können begegnet einem alles. Die einen lassen sich hinter getönten Scheiben in Jeeps herumkutschieren, die anderen kriechen mühevoll Zentimeter um Zentimeter durch den Dreck. Auch alle möglichen Arten von Krankheiten, Verkrüppelungen und Entstellungen begegnen einem, die man in Deutschland nie zu Gesicht bekommen würde, weil sie entweder operabel sind oder so fortgeschritten, dass sie stationär behandelt würden. Auf ihre schonungslose Weise sind die indischen Straßen um so vieles ehrlicher als die deutschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSuXnGc8pUI/AAAAAAAAAF0/ynJezSlaQ5c/s1600-h/guru2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 292px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSuXnGc8pUI/AAAAAAAAAF0/ynJezSlaQ5c/s400/guru2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5272474486770017602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ein Bettelmönch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich wie mit den Menschen selbst ist es auch mit ihren Behausungen. In jedem Viertel, egal ob reich oder arm, sieht man skelettartige Bauten, bei denen man nicht so richtig einschätzen kann, ob sie noch nicht fertig oder bereits verfallen sind. Und überall wo man hinsieht Bauschutt. Besteigt man Madurais Flachdächer scheint es, als ob dieser stets dorthin verfrachtet würde, wenn ein Haus fertiggestellt wird. Aber bis dahin ist es ein langer Weg, wie man sich unschwer vorstellen kann, wenn man indische Bauarbeiter bei der Arbeit beobachtet. Manchmal könnte man durchaus denken, es handle sich um einen Meditationskurs, bei dem hin und wieder mal jemand mit einem Hammer auf einen Nagel schlägt um die irdische Welt nicht gänzlich aus dem Bewusstsein zu verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSuf9FRvT_I/AAAAAAAAAGk/zp0435Tu_u4/s1600-h/IMG_4629.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSuf9FRvT_I/AAAAAAAAAGk/zp0435Tu_u4/s400/IMG_4629.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5272483660504715250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Foto: Felix Nickel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Für die meisten der halbfertigen Bauten besteht wohl wenig Hoffnung, jemals fertig gestellt zu werden. Man kann nur rätseln, ob sie irgendwann in Vergessenheit geraten sind oder ob dem Bauherrn das Geld ausging wenn man Gebäude sieht, bei denen beispielsweise nur das zweite Stockwerk fertiggestellt ist, oder an einer langen Reihe massiver Pfeiler vorbeifährt, die vielleicht einmal dazu gedacht waren, eine Autobahnbrücke zu tragen. Schwer von dieser ersten Kategorie zu unterscheiden ist die zweite: die verfallenen Häuser. Manche von ihnen sind offensichtlich eingestürzt, andere dienten vermutlich als Baumaterial für kommende Projekte. In manchen Fällen ist die Ursache des Verfalls aber auch unschwer zu übersehen: so zum Beispiel bei einem Tempel, in dessen Seitenwand sich ein Lastwagen bis zur Hälfte hineingebohrt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSubqwpv9CI/AAAAAAAAAGM/2cEvmxBq1d4/s1600-h/laster.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSubqwpv9CI/AAAAAAAAAGM/2cEvmxBq1d4/s400/laster.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5272478947684119586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Auch der ausrangierte Giftlaster vor unserem Fenster wurde weiterverwendet: irgendwann baute eine Gruppe Männer das Fahrgestell ab. Der Gifttank steht noch dort.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Apropos Lastwagen: Auch an Gefährten hat Indien alles zu bieten, was man sich vorstellen kann: vollkommen überladene Fahrräder überholen langsam dahinzuckelnde Ochsenkarren, an denen immer wieder Luxusschlitten vorbeirauschen, die scheinbar dreimal täglich poliert werden, denn trotz dem allgegenwärtigen Staub sind sie stets blitzblank. Und zwischen alldem natürlich das Fahrzeug, das uns am meisten ans Herz gewachsen ist: die Autorikscha. In indischen Städten braucht man trotz des Chaos eigentlich keine Angst haben, sich zu verlaufen, die kleinen gelben Dreiräder, die einen für wenig Geld überall hinbringen, sind allgegenwärtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSuZC-7xvRI/AAAAAAAAAGE/fO_m3rhgDlA/s1600-h/ochsenkarrenkl.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 277px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSuZC-7xvRI/AAAAAAAAAGE/fO_m3rhgDlA/s400/ochsenkarrenkl.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5272476065299807506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Foto: Vera Wülker&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Bei den Gebäuden sind die Unterschiede natürlich nicht minder groß: Direkt nebeneinander stehen Bauten, für die das Wort Palast eine Untertreibung wäre und Hütten, die nicht einmal den kleinsten Regenschauer abhalten würden, geschweige denn den indischen Monsun. Dieser prägt das Bild Madurais gerade maßgeblich: Plötzlich setzt ein Regen ein, bei dem man denken könnte, man stehe unter einem Wasserfall und wenige Minuten später sind die Straßen mangels Abflussmöglichkeiten in Flüsse verwandelt und wie aus dem nichts entstehen plötzlich riesige Froschpopulationen. Sieht man eine Straße dann nach dem Regen wieder, kann es durchaus sein, dass z. B. der Bürgersteig verschwunden ist, mitgerissen von den Fluten. Vielleicht ist das auch der Grund dafür, dass viele Straßen hier keine Namen und Häuser nur in den seltensten Fällen Nummern haben: Nichts ist von Dauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSuWZ3U-R1I/AAAAAAAAAFs/-LM8G-KmFR4/s1600-h/fleischkl.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 351px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSuWZ3U-R1I/AAAAAAAAAFs/-LM8G-KmFR4/s400/fleischkl.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5272473159860111186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Möchte man Deutschland mit einem sterilen Krankenhaus vergleichen ist Indien ein Dschungel, vollkommen durchdrungen vom Werden und Vergehen des Lebens. Während in Deutschland der Verfall aus der Gesellschaft herausoperiert wird, wachsen aus den verfallenen Stümpfen im Dschungel Indiens überall neue Bäume und nichts bleibt je gleich. Einige Bäume ragen weit hinauf zum Licht aber die meisten anderen wuchern in der Finsternis, in der die Schwachen vom Unterholz zerdrückt werden. Dieses Bild drückt für mich am besten aus, was ich jeden Tag sehe und fühle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSuh6nlb5JI/AAAAAAAAAGs/L73HkbkXKB0/s1600-h/dschungelabendkl2.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSuh6nlb5JI/AAAAAAAAAGs/L73HkbkXKB0/s400/dschungelabendkl2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5272485817197782162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Blick auf einen echten Dschungel in der Nähe von Kanyakumari&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Bilder und Text: Simon Schaupp&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1876473022641219780-2229033582044499247?l=india-hr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://india-hr.blogspot.com/feeds/2229033582044499247/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1876473022641219780&amp;postID=2229033582044499247' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/2229033582044499247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/2229033582044499247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://india-hr.blogspot.com/2008/11/nach-einer-ausgedehnten-autofahrt-mit.html' title='Indien: ein Dschungel des Lebens'/><author><name>SiSch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03059695321168183048</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SUnZ98Ih-gI/AAAAAAAAAG0/9TDRAXVniyE/S220/f%C3%BC%C3%9Fe.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SSueSqWAAZI/AAAAAAAAAGc/j-Dmqy9G8fA/s72-c/parlkl.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1876473022641219780.post-7075008198767445321</id><published>2008-11-10T02:54:00.000-08:00</published><updated>2008-11-24T22:59:33.896-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kerala'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krankheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Strand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klippen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Varkala'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fischer'/><title type='text'>Ein Besuch in "God's own Country"</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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  &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 4"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 5"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 6"&gt; 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Nach dem dritten Tag mit hohem Fieber gehe ich in ein Krankenhaus, ohne große Erwartungen, denn bei meinem letzten Besuch hier wurde mir nach dreistündigem Warten nur empfohlen, ich solle mehr beten. Tatsächlich gibt es auch diesmal keine Diagnose. Mir wird Paracetamol verschrieben und die Antwort auf meine Frage nach einem Bluttest ist: „Dein Blut ist doch sowieso rot.“ Ich warte das Wochenende über, wie mir empfohlen wurde einfach ab, ohne dass das Fieber sinkt. Als ich danach wieder ins Krankenhaus gehen will heißt es, leider geschlossen. Es ist Diwali und drei Tage lang hat alles zu. Ich verbringe die Feiertage vollkommen geschwächt und mit einem immer größer werdenden Stubenkoller im Bett, bis ich mit meinem Arzt aus Deutschland telefoniere. Dieser sagt mir, alles was ich erzähle hört sich nach Malaria an, außerdem sind wir durch ganz Indien gefahren, was die Übertragungsgefahr erheblich erhöht. Fazit: sofort Bluttest machen gehen und zwar in einem anderen Krankenhaus. Gesagt getan: Felix begleitet mich zum Apollo Hospital, wo tatsächlich nachts um halb eins in der Notaufnahme ein Bluttest durchgeführt wird. Außerdem werden mir eine Reihe von Medikamenten mitgegeben, ebenfalls wieder ohne auch nur zu fragen, was für Symptome ich überhaupt habe. Aber diesmal Wirken sie. Kein Wunder, denn es sind Breitband-Antibiotika. Ein paar Tage später bin ich, wenn auch geschwächt und, wie man mir im Büro sagt, abgemagert wieder auf den Beinen und freue mich, dass alles Tests negativ ausgefallen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SRgc20nvsFI/AAAAAAAAAFU/5L4kCffUt34/s1600-h/beyondkl.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 288px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SRgc20nvsFI/AAAAAAAAAFU/5L4kCffUt34/s400/beyondkl.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5266991492373655634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der Strand von Varkala&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das tagelange eingesperrt sein und der Stress der letzten Zeit machen es nötig, mal wieder aus Madurai rauszukommen. Nach längerem Überlegen, ob sich eine 10-stündige Zugfahrt für ein Wochenende lohnt, machen wir es uns am Freitagabend tatsächlich in der Sleeper Class bequem – wohl eine der besten Entscheidungen, die wir hier bis jetzt getroffen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir am nächsten Morgen aufwachen befinden wir uns in Kerala. Der Zug schlängelt sich vorbei an palmengesäumten Lagunen, tuckert durch Dörfer aus Strohhütten mit mystischen Schreinen im Zentrum und erhebt sich auf Brücken weit über das alles umgebende Palmenmeer. Fast ohne Verspätung kommt der Zug dann an einer kleinen, aber außergewöhnlich modern ausgestatteten Station zum Stehen: Varkala.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SRgWkvtewII/AAAAAAAAAEk/r-RRmlClIbw/s1600-h/boot2kl.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 296px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SRgWkvtewII/AAAAAAAAAEk/r-RRmlClIbw/s400/boot2kl.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5266984584748122242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Traditionelle Fischerboote&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Schon als wir unser Hotel betreten fühlen wir uns wie in einer anderen Welt. In diesem Ort scheinen alle Menschen mit einem zusätzlichen Relax-und-Lächel-Gen ausgestattet zu sein. Zeit existiert hier nicht. Schon bald wird mir klar, dass es wohl keinen besseren Ort geben kann, um nach der Anspannung der letzten Wochen einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Und dann sah ich den Strand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle wird eine angemessene Berichterstattung leider unmöglich, denn mir fehlen alle Worte um dieses Stück Paradies zu beschreiben. Palmenbewachsene Klippen stürzen zu sanften Sandstränden hinab. Die Brandung ist stark genug um die Naturgewalt zu sein, die das Meer für mich sein muss, und trotzdem ist schwimmen gerade noch möglich. Allerdings tummeln sich hier auch die Touristen. Wir sehen zum ersten Mal, seit wir hier sind an einem Ort mehr Weiße als Inder. Eine Zeit lang ist es extrem lustig, diese Oberschicht-Leute zu beobachten, die sich hier so zwanghaft um ein verlottertes Aussehen bemühen, wie sie sich zuhause die Krawatte zurechtzupfen. Oder zuzuhören, wie sie sich bei Pizza und Spaghetti inbrünstig erklären, dass sie keine Touristen sind sondern abgebrühte „Traveller“ und dann zu einer Diskussion über Parfummarken übergehen. Bald schon fange ich jedoch fast schon an, mich zu schämen, dass auch ich ein Deutscher bin und mache mich auf, um etwas abgelegenere Gegenden zu erkunden. So wandere, klettere und schwimme ich an den schroffen Klippen (gepriesen seien sie!) entlang. Ein paar Meter nach dem Ende der „Vegas Meile“ (so nennen sie die Einheimischen) ist kein einziger „Traveller“ mehr zu sehen sondern nur noch Fischerboote und Einheimische, die am Strand Krabben fangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SRgdEvxbDlI/AAAAAAAAAFc/AvOjNwlbMlg/s1600-h/bootkl.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 303px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SRgdEvxbDlI/AAAAAAAAAFc/AvOjNwlbMlg/s400/bootkl.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5266991731590237778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach weniger als einer Stunde befinde mich dann vollkommen alleine an unbeschreiblichen Stränden. Als ich in der Nähe des nächsten Dorfes angekommen bin wird mir klar, dass ich langsam der brennenden Sonne entkommen muss. Da es aber nirgendwo Schatten gibt steige ich, als ich etwa dreißig Meter über dem Meer ein Hotel thronen sehe, die Klippen hinauf und schleiche mich in die luxuriöse Anlage ein. Dort finde ich einen kleinen Pavillon, der etwas hinter Palmen versteckt ist, und setze mich möglichst unauffällig in einen der Stühle. Von dort aus bietet sich mir eine atemberaubende Aussicht auf das Meer und die riesigen Falken, die im Sturzflug Fische jagen, gleiten so nahe an mir vorbei, dass ich fast glaube, sie berühren zu können. Es ist so schön, dass es fast schon in der Seele schmerzt. Ich sitze einfach nur da und staune. Als ich das nächste mal auf die Uhr schaue, merke ich, dass über eine Stunde vergangen ist. Zeit wieder zu verschwinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SRgdfhNRBWI/AAAAAAAAAFk/BjD_EvCLPsA/s1600-h/strandkl.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 271px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SRgdfhNRBWI/AAAAAAAAAFk/BjD_EvCLPsA/s400/strandkl.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5266992191536956770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Weit weg von allen "Travellern"...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Auf meinem weiteren Weg stoße ich auf eine Gruppe von leicht bekifften und entsprechend fröhlichen Einheimischen, die mir sofort anbieten mit ihnen zu rauchen. Nachdem ich unter viel Dikussion schaffe, dies abzulehnen, lassen sie sich aber durch nichts mehr davon abhalten, "auf die Palme zu gehen", eine Kokosnuss zu ernten und mir ihren Saft zu geben. Zwei Gläser Kokosnusssaft und ein paar Tänze zu „We will rock you“ und anderen westlichen Hits später schaffe ich es unter großer Mühe, mich von der Gruppe loszulösen. Aber natürlich erst, nachdem man unzählige gemeinsame Erinnerungsfotos gemacht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg merke ich, dass ich einen weiteren Vorteil Keralas entdeckt habe: Die Leute sind im Gegensatz zu den Tamilen vollkommen entspannt, was den Umgang, trotz der natürlich auch hier bestehenden gewaltigen Kulturunterschiede, erheblich leichter macht. Aber es gibt noch so viele weitere Vorteile, dass ich absolut keine Chance habe, sie alle hier zu beschreiben. Vielleicht kann ich sie damit zusammenfassen, dass ich den Indern uneingeschränkt Recht gebe, wenn sie sagen „Kerala is god’s own country“. Unser Chef fügte hinzu: „with devil’s own people“. Auch dem kann ich Recht geben, verstehe es aber eher als „teuflisch cool“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder und Text: Simon Schaupp&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1876473022641219780-7075008198767445321?l=india-hr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://india-hr.blogspot.com/feeds/7075008198767445321/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1876473022641219780&amp;postID=7075008198767445321' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/7075008198767445321'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/7075008198767445321'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://india-hr.blogspot.com/2008/11/ein-besuch-in-gods-own-country.html' title='Ein Besuch in &quot;God&apos;s own Country&quot;'/><author><name>SiSch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03059695321168183048</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SUnZ98Ih-gI/AAAAAAAAAG0/9TDRAXVniyE/S220/f%C3%BC%C3%9Fe.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SRgc20nvsFI/AAAAAAAAAFU/5L4kCffUt34/s72-c/beyondkl.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1876473022641219780.post-1334067907717126304</id><published>2008-10-23T01:32:00.000-07:00</published><updated>2008-11-06T21:21:11.718-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='NPTT'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Delhi'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Taj Mahal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geburtstag'/><title type='text'>Geburtstag und NPTT in Delhi</title><content type='html'>Ich hatte einen wunderschönen Geburtstag hier in Indien. Bei der Arbeit sagte Felix irgendwann, er habe Bauchschmerzen und würde nachhause gehen. Ohne Verdacht zu schöpfen blieb ich sogar noch bis über die reguläre Zeit im Büro und kehrte dann zurück ins Guesthouse. Dort erwarteten mich nicht nur Felix und Jasmin sondern auch die Mädels von TTS mit Wunderkerzen und – noch besser – mit Spaghetti! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was für ein Festessen das war, nach dem doch etwas eintönigen indischen Essen jeden Tag. Außerdem hatte Felix alle netten Kollegen von People’s Watch eingeladen, die verfügbar waren. So hatte ich eine richtig tolle Party mitsamt Ständchen, Geburtstagstorte und Geschenken. Es war super! Ich bin total dankbar =)&lt;br /&gt;Am nächsten Abend gab es dann noch ein kleines Abschiedsfeuerwerk, denn dann reisten Jasmin, Felix und ich für zehn Tage nach Delhi. Davon gingen jeweils zweienhalb Tage für die Zugfahrt rauf und runter durch den ganzen indischen Subkontinent drauf. Nach meinen Erfahrungen mit indischen Zügen hatte ich doch etwas Bedenken gehabt, wie das wohl werden würde, aber zumindest die Zugfahrt selbst war total angenehm.&lt;br /&gt;In Delhi selbst hatten wir erstmal kleine Probleme, rauszufinden, wo wir nun hingehen sollten, denn das versprochene Abholungskommitee war nirgends zu sehen. Nach längerem Rumtelefonieren (davon ein mysteriöser Anruf von einer unbekannten Person, die uns zur Polizeistation schicken wollte) nahmen wir die Sache dann selbst in die Hand und schlugen uns zu unserer Unterkunft in einem Industrieviertel Delhis durch.&lt;br /&gt;Der Zweck unserer Reise war das von People’s Watch organisierte „National People’s Tribunal on Torture“, das wir protokollieren sollten. Das NPTT ist der Höhepunkt einer Serie von Tribunalen auf Staatsebene, bei denen Folteropfer angehört wurden. In Delhi wurden nun 21 Fälle aus ganz Indien vor einer hochrangigen, internationalen Jury vorgetragen – eine ziemlich große Sache und ein großer Schritt für People’s Watch auf dem Weg zur nationalen Organisation. Für uns war es eine wunderbare Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und einen tieferen Einblick in die Problematik zu gewinnen.&lt;br /&gt;Aber glücklicherweise blieb auch noch Zeit, Delhi und seine Umgebung zu erkunden, definitiv ein Highlight, aber ein sehr anstrengendes. Delhi ist eine so unglaublich große, chaotische und gnadenlose Stadt. Für mich ist es immernoch schwer zu ertragen, dass sich einfach alles um Geld dreht. Vor allem, wenn man überall sieht, dass es nicht Gier, sondern der Kampf ums Überleben ist. Auf Schritt und Tritt wird man von Menschen verfolgt, die einem auf irgendeine Weise das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Der Rikschafahrer fordert plötzlich mehr Geld als vereinbart, entstellte Bettler pressen ihre Gesichter gegen das Autofenster, der Fahrer schrammt die volle Länge eines anderen Autos entlang und beschleunigt einfach nur, als er es merkt. All das erzeugt eine Grundstimmung des Misstrauens, für die ich mich manchmal selbst verabscheue. Aber natürlich gab es auch positive Seiten, und die haben eindeutig überwogen: Es war herrlich, nach dem ersten Kaufrausch meines Lebens, wieder einmal in einer stylischen Bar zu sitzen, einen Mojito zu schlürfen und das Cocktailstäbchen im Takt der westlichen Musik zu schwenken. Nur die Ratten und Kakerlaken haben uns daran erinnert, dass wir doch in Indien waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SQA3fGfRONI/AAAAAAAAAEE/sQIUqHtzCyc/s1600-h/thkl.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 350px; height: 468px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SQA3fGfRONI/AAAAAAAAAEE/sQIUqHtzCyc/s400/thkl.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5260265372225976530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;"Eine Träne der Zeit auf den Wangen der Unendlichkeit"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der Höhepunkt der Reise war aber definitiv der Taj Mahal. Ohne große Erwartungen an solch einen Touri-Magneten zu haben kamen wir an, doch dann konnten wir nurnoch staunen. Beim Anblick dieser vollendeten Perfektion sprach Felix genau das aus, was auch mir durch den Kopf ging: „Das ist das schönste Gebäude, das ich je gesehen habe.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Simon Schaupp&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1876473022641219780-1334067907717126304?l=india-hr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://india-hr.blogspot.com/feeds/1334067907717126304/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1876473022641219780&amp;postID=1334067907717126304' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/1334067907717126304'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/1334067907717126304'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://india-hr.blogspot.com/2008/10/geburtstag-und-nptt-in-delhi.html' title='Geburtstag und NPTT in Delhi'/><author><name>SiSch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03059695321168183048</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SUnZ98Ih-gI/AAAAAAAAAG0/9TDRAXVniyE/S220/f%C3%BC%C3%9Fe.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SQA3fGfRONI/AAAAAAAAAEE/sQIUqHtzCyc/s72-c/thkl.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1876473022641219780.post-3922471091523824770</id><published>2008-10-08T00:01:00.000-07:00</published><updated>2008-11-24T23:00:36.353-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Waschung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rameshwaram'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Strand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Yoga'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tempel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Insel'/><title type='text'>Wochenend und Sonnenschein auf Rameshwaram</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Endlich komme ich mal wieder dazu, ein wenig zu berichten. Unter der Woche wird unser Leben doch sehr von der Arbeit dominiert. Wir stehen zwischen fünf und sechs Uhr auf und gehen zum Yoga. Nachdem ich meine Versuche, an einem Kampfkunst-Training teilzunehmen aufgegeben habe ist das ein toller Ersatz. Man macht die Übungen auf einer Dachterasse umgeben von Palmen und sieht die Sonne über den Bergen aufgehen – ein toller Ausgleich zu unserer anstrengenden Arbeit im fensterlosen Büro.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SOxhVxH07BI/AAAAAAAAAD0/Gx86BkF_viU/s1600-h/hafen.kl.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SOxhVxH07BI/AAAAAAAAAD0/Gx86BkF_viU/s400/hafen.kl.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5254681891825839122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=";font-family:trebuchet ms;font-size:85%;"  &gt;Der Hafen von Rameshwaram&lt;/span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Letztes Wochenende waren Vera, Jasmin, die beiden Chrissys und ich auf Rameshwaram. Das ist eine (Halb-) Insel in der Nähe von Sri Lanka. Um sechs Uhr morgens ging es mit dem überfüllten Zug (man muss mindestens eine Stunde vor Abfahrt einsteigen um einen Sitzplatz zu bekommen) los. Die Fahrt, die auch über die Indira-Gandhi-Brücke, eines der größten Wunder der indischen Ingenieurkunst, führte, verbrachte ich auf der Gepäckablage und hatte damit noch einen ziemlich guten Platz erwischt. Euphorisiert von den Palmenstränden, die am Fenster vorbeigezogen waren, stiegen wir mit der unglaublich heißen Sonne um die Wette strahlend in Rameshwaram aus dem Zug und machten uns gleich auf zum Ramanathaswamy-Tempel. Dabei handelt es sich angeblich um einen der wichtigsten Tempel Indiens. Sicher ist, dass er riesig ist und voller interessanter Dinge steckt. Dazu gehören z.B. die bunten Säulengänge und die heiligen Elefanten, die einem segnend den Rüssel auf den Kopf legen (natürlich nur gegen eine kleine Spende).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SOxkWvvSVFI/AAAAAAAAAD8/UONpLHL2FKY/s1600-h/tempel.klein.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SOxkWvvSVFI/AAAAAAAAAD8/UONpLHL2FKY/s400/tempel.klein.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5254685207169225810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;einer der Säulengänge&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Das Highlight war aber etwas anderes. Gleich am Eingang wurden Vera und ich nämlich von einem eifrigen (und, wie sich später herausstellte, nicht ganz uneigennützigen) Hindu aufgegabelt, der uns erklärte, wir müssten uns unbedingt einer rituellen Reinigung unterziehen, damit wir zu Shiva beten könnten. Etwas misstrauisch folgten wir ihm, in der Annahme, dass die „Reinigung“ eher symbolischen Charakter haben würde. Ich dachte mir sie wäre vielleicht ähnlich mit dem reinigen an einer heiligen Flamme, bei dem man sich Rauch ins Gesicht weht, oder vielleicht vergleichbar mit unserem Ritual des Weihwassers. Der Teil mit dem Wasser traf sogar zu, nur die Proportionen hatte ich mal wieder sehr naiv eingeschätzt: ein Eimer wurde in einen Brunnen hinabgelassen und sein gesamter Inhalt wurde uns über den Kopf geschüttet. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass wir voll bekleidet waren und unser ganzes Gepäck dabei hatten. Während wir noch wie begossene Pudel, oder bessergesagt, wie begossene Europäer dastanden, eilte unser Führer schon weiter und drängte uns, ihm zu folgen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;  &lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SOxhL-UcIhI/AAAAAAAAADs/eb9dNtNPoFA/s1600-h/postwaschung.kl.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SOxhL-UcIhI/AAAAAAAAADs/eb9dNtNPoFA/s400/postwaschung.kl.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5254681723569709586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Vera und ich von Kopf bis Fuß nass nach den Waschungen&lt;/span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Die nächste Station war – wen wunderts – ein weiterer Brunnen, an dem die Prozedur wiederholt wurde. Als wir dann ungefähr bei der fünften Waschung, nun bis zur Unterwäsche durchnässt und von dunklen Vorahnungen erfüllt, fragten, wie viele Reinigungen wir denn vollziehen sollten, wurden wir verständnislos angeschaut. Zweiundzwanzig natürlich, was soll man auch sonst erwarten?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Obwohl an Wasser offensichtlich nicht gespart wurde, durfte man das Wort „Reinigung“ zu wörtlich dann doch nicht nehmen, denn sauber wurde (oder blieb, je nachdem) man dabei nicht. Das Wasser war eine braune Brühe, das heiligste davon aus einem Teich, der voll war mit Fischen und Lotosblumen – und die gedeihen ja bekanntlich nur im Dreck. Nachdem aus einem der Eimer neben dem Wasser nicht nur Schmutz sondern auch ein Stein kam, beschloss ich, zumindest lieber nichts davon zu trinken, wie es die Hindus tun. Natürlich bin ich mir im Klaren darüber, dass das den Erfolg, das Glück und die Gesundheit, die mir und meiner ganzen Familie versprochen wurde, mindern wird. Ich bitte euch Daheimgebliebene also, zu entschuldigen, wenn ihr jetzt nicht alle, sondern nur ein paar Blässürchen loswerdet.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Am Ende der Tour durch den Tempel verlangte der Mann, der uns geführt hatte, plötzlich Geld, von dem er am Anfang kein Wort erwähnt hatte. Und zwar tausend Rupien, ein vollkommen überzogener Betrag, von dem eine Familie hier wahrscheinlich ein Jahr lang leben könnte. Nach einer längeren Diskussion gaben wir ihm – immernoch fürstliche – 100 Rupien, beschlossen, uns die Laune nicht verderben zu lassen, und machten uns auf ans Meer.&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SOxg6rO-4QI/AAAAAAAAADk/onNTj6_xeds/s1600-h/kinder.kl.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SOxg6rO-4QI/AAAAAAAAADk/onNTj6_xeds/s400/kinder.kl.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5254681426388771074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;(K)inder am Strand&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Dort entspannten wir uns für den Rest des Tages in der Nähe eines kleinen Fischerdorfes, spielten mit den wunderbar unbeschwerten Kindern und genossen einen friedvollen Sonnenuntergang. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Bei alldem konnte ich mir kaum vorstellen, dass hier ein paar Tage zuvor ein Fischer von der sri lankischen Marine erschossen wurde. Man hatte daraufhin kurz gestreikt aber die Arbeit bald wieder aufgenommen – der Hunger ist eben doch größer als die Wut.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SOxgS_VmmtI/AAAAAAAAADc/i098c8OR3_Y/s1600-h/bootjunge3klein.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SOxgS_VmmtI/AAAAAAAAADc/i098c8OR3_Y/s400/bootjunge3klein.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5254680744590482130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ein kleiner junge träumt in einem Fischerboot am Strand&lt;/span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Bilder und Text: Simon Schaupp&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: alle Fotos können durch draufklicken vergrößert werden. Vor allem bei dem Panoramabild vom Hafen ist das vielleicht sinnvoll.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1876473022641219780-3922471091523824770?l=india-hr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://india-hr.blogspot.com/feeds/3922471091523824770/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1876473022641219780&amp;postID=3922471091523824770' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/3922471091523824770'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/3922471091523824770'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://india-hr.blogspot.com/2008/10/wochenend-und-sonnenschein-auf.html' title='Wochenend und Sonnenschein auf Rameshwaram'/><author><name>SiSch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03059695321168183048</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SUnZ98Ih-gI/AAAAAAAAAG0/9TDRAXVniyE/S220/f%C3%BC%C3%9Fe.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SOxhVxH07BI/AAAAAAAAAD0/Gx86BkF_viU/s72-c/hafen.kl.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1876473022641219780.post-5387924763712831296</id><published>2008-09-26T12:09:00.000-07:00</published><updated>2008-09-27T13:19:19.863-07:00</updated><title type='text'>Nächtliche Rikschafahrt durch Madurai</title><content type='html'>Hier einmal ein kleiner Einblick in den Verkehrsalltag in Madurai.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spass, beim Anschauen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="350"&gt; &lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-i7AJZvEgBE"&gt; &lt;/param&gt; &lt;embed src="http://www.youtube.com/v/-i7AJZvEgBE" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"&gt; &lt;/embed&gt; &lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1876473022641219780-5387924763712831296?l=india-hr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://india-hr.blogspot.com/feeds/5387924763712831296/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1876473022641219780&amp;postID=5387924763712831296' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/5387924763712831296'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/5387924763712831296'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://india-hr.blogspot.com/2008/09/nchtliche-rikschafahrt-durch-madurai.html' title='Nächtliche Rikschafahrt durch Madurai'/><author><name>eFeN</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://4.bp.blogspot.com/_LC1xGFgtUeo/SMi-F26eCZI/AAAAAAAAAKQ/43CHNE-f50Q/S220/Portrait.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1876473022641219780.post-6296485189542800925</id><published>2008-09-08T11:18:00.000-07:00</published><updated>2008-09-11T04:06:52.263-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kakerlaken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Moskitos'/><title type='text'>Insekten und andere kleine Ärgernisse</title><content type='html'>Mittlerweile hat mich der obligatorische Indien-Durchfall erwischt, der bei fast allen Reisenden zur Akklimatisierung dazugehört. Das ist eine ziemlich unangenehme Angelegenheit, weil man sich vollkommen erschlagen fühlt und nicht mehr viel tun kann. Besonders spaßig wird es dann, wenn man mit äußerster Dringlichkeit die Toilette aufsucht und dort mehrere riesige Kakerlaken eingezogen sind. Diese widerlichen Tiere gehören hier zu unseren Dauergästen. Jeden Abend haben wir mindestens eine, die das Bad unsicher macht. Das ist besonders deshalb gruselig, weil das Bad aus Mangel an elektrischem Licht immer dunkel ist. Wenn man sich im Schein unserer kleinen Kerze die Zähne putzt, sieht man die Kakerlaken immer erst dann, wenn sie einem schon fast auf der Zahnbürste sitzen. Leider sind sie so schnell, dass man sie kaum erwischt, wenn sie noch voll bei Sinnen sind. Deshalb muss man ihnen zuerst ein wenig mit dem Deo-Flammenwerfer einheizen und sie dann erschlagen, wenn es anfängt zu stinken. Aber selbst das ist (abgesehen von der Explosionsgefahr) riskant, denn einige von ihnen tragen Eier in sich oder sogar kleine Tiere, die dann entweder gleich aus dem toten Körper rauskommen oder sich an den Schuhsolen überall verteilen. Aber auch andere Insekten quälen uns hier regelmäßig. Unter anderem sind das fies stechende Ameisen, die in unserem Bett spazieren gehen, o&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_LC1xGFgtUeo/SMj7Msi3ygI/AAAAAAAAAMM/awczEvyk_J4/s1600-h/Kakerlake.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_LC1xGFgtUeo/SMj7Msi3ygI/AAAAAAAAAMM/awczEvyk_J4/s200/Kakerlake.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5244717961607367170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;der natürlich die allgegenwärtigen Moskitos. Von diesen hatte ich bereits am zweiten Tag allein am rechten Fuß über zwanzig Stiche. Aber mittlerweile lasse ich mich von diesen kleinen Störenfrieden nicht mehr allzusehr ärgern, es gibt ja bei weitem genug Ablenkung, die mich vom Kratzen abhält…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Simon Schaupp&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1876473022641219780-6296485189542800925?l=india-hr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://india-hr.blogspot.com/feeds/6296485189542800925/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1876473022641219780&amp;postID=6296485189542800925' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/6296485189542800925'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/6296485189542800925'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://india-hr.blogspot.com/2008/09/insekten-und-andere-kleine-rgernisse.html' title='Insekten und andere kleine Ärgernisse'/><author><name>SiSch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03059695321168183048</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SUnZ98Ih-gI/AAAAAAAAAG0/9TDRAXVniyE/S220/f%C3%BC%C3%9Fe.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_LC1xGFgtUeo/SMj7Msi3ygI/AAAAAAAAAMM/awczEvyk_J4/s72-c/Kakerlake.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1876473022641219780.post-856812643511497501</id><published>2008-09-05T12:58:00.000-07:00</published><updated>2008-09-15T00:48:58.481-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Madurai'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='TTS'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ankunft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essen'/><title type='text'>Angekommen!!</title><content type='html'>Nach all der Vorbereitung und den Vorstellungen, die ich mir über Indien gemacht habe, ist es ein unglaubliches Gefühl, nun wirklich hier zu sein. Aber ich will am Anfang beginnen. Nachdem ich mich am Flughafen in Basel von meinen Eltern verabschiedet habe, ging mein lang erwartetes Abenteuer endgültig los. Planmäßig kam ich in Paris als erster der sechs Freiwilligen an, die in diesem Jahr von den Evangelischen Freiwilligendiensten und Brot für die Welt nach Madurai entsandt werden. Ungefähr eine halbe Stunde später war das ganze Team, das dieses Jahr gemeinsam genießen und durchstehen wird, freudig vereint. Im Flugzeug mussten wir aufgrund einer Verschiebung noch eineinhalb Stunden warten, bis es endlich losging nach Indien. Nach zehn großteils sehr spaßigen Stunden erreichten wir Chennai. Dort mussten wir nach längerem Warten leider feststellen, dass Felix Gepäck uns verlassen hatte. Durch die etwas chaotische Arbeitsweise der indischen Flughafenangestellten, erübrigte sich infolgedessen auch die Frage, wie wir die sechs Stunden bis zu unserem Weiterflug verbringen sollten. Nun hoffen wir, dass das Gepäck wie versprochen am Freitag zu Peoples Watch geliefert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir später in einer kleinen Propellermaschine im Anflug auf Madurai befanden, blickte ich gespannt auf das Land herab, das von nun an ein Jahr lang meine Heimat sein wird. Es war nicht zu übersehen, dass der Monsun erst kurz zurückliegt. Die Erde schien vollgesaugt wie ein Schwamm und überall grünte es. Die riesigen Palmen, die das Landschaftsbild prägten, verstärkten mit ihrer exotischen Ausstrahlung noch meine Euphorie, als ich über das Rollfeld dem Flughafengebäude entgegenging. Die feuchte Hitze hatte uns beim Verlassen des Flugzeugs wie ein heißer Waschlappen ins Gesicht geschlagen. Seit diesem Moment ist meine Haut permanent von einem Schweißfilm überzogen, der jeweils nur für wenige Minuten verschwindet wenn ich dusche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Flughafen wurden wir von Cynthia Tiphagne, der Frau des Direktors von Peoples Watch, aufs herzlichste begrüßt. Nachdem man mich in Deutschland mehrmals davor gewarnt hatte, dass selbst ein Händedruck einer Inderin gegenüber als aufdringlich gewertet würde, fand ich mich nun in den Armen dieser beleibten Frau wieder, die uns sofort allen Küsschen auf die Wangen drückte. Schnell wurde mir wieder bewusst, worauf man sich zwar vorbereiten, aber nicht wirklich einstellen kann: dass in Indien alles anders ist. Nicht nur anders als in Deutschland, sondern vor allem anders als gedacht. Das bestätigte sich auch sofort wieder, als wir Henry Tiphagne, unserem zukünftigen Chef, vorgestellt wurden. Nach den Erzählungen in Deutschland hatte ich ihn mir als strenges Arbeitstier vorgestellt, oder als unnahbaren Boss an der Spitze einer straffen Hierarchie. Nun jedoch wurden wir von einem Mann empfangen, der unaufhörlich Witze riss und mehr von einem lieben Papa als von einem strengen Boss hatte. Trotzdem hatte ich das Gefühl, ernst und wichtig genommen zu werden, was sich auch gleich bestätigte, als wir der gesamten Belegschaft von Peoples Watch ausführlich vorgestellt wurden (mir ist immer noch rätselhaft, wo diese über dreißig Leute vorher in den winzigen Büroräumen bloß versteckt gewesen waren).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SMPq8a8cONI/AAAAAAAAABA/HqzfZIVNwvY/s1600-h/P1060102.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SMPq8a8cONI/AAAAAAAAABA/HqzfZIVNwvY/s400/P1060102.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5243292714935269586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Von links: Christina K., Christina J., Felix, Jasmin, Vera vor dem Büro von Peoples Watch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem Felix und ich in unser Zimmer im Gästehaus eingezogen waren, das ungefähr zehn Autominuten vom Büro entfernt ist, ging es zusammen mit Jasmin, der dritten Freiwilligen bei Peoples Watch, gleich los zum TTS. Das *T*amil Nadu *T*heological *S*eminary ist die Organisation, bei der Vera, Christina J. und Christina K., die drei anderen Freiwilligen, mit denen wir nach Madurai entsandt wurden, arbeiten werden. Es befindet sich in einem wunderschönen, grünen Compound, um den ich die drei Mädchen vor allem wegen seiner Ruhe beneide. Denn Ruhe ist etwas, was es in Madurai sonst nirgends zu geben scheint und schon garnicht in unserem Gästehaus, das direkt an einer Straße liegt. Im TTS werden wir nun drei Tage wohnen, in denen wir uns an die neue Umgebung gewöhnen können. Diese Umgebung ist leider etwas, worüber ich noch nicht berichten kann und will. Das, was wir bis jetzt auf unseren Autofahrten und Spaziergängen durch die Stadt gesehen haben, ist so extrem anders, dass ich noch etwas Zeit brauchen werde, um es zu verdauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SMPsx6CbNnI/AAAAAAAAABI/64R8xQzOCQc/s1600-h/_MG_3316.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SMPsx6CbNnI/AAAAAAAAABI/64R8xQzOCQc/s400/_MG_3316.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5243294733326562930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im TTS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis gerade eben saß ich auf einem Balkon im TTS, umgeben vom permanenten Gezwitscher exotischer Vögel und einem Meer von Palmen, in denen Geckos und eine Art Streifenhörnchen umherhuschen. Aber jetzt beginnt es zu regnen und ich muss mich in unser Zimmer zurückziehen. Dort ist es aufgrund der Ventilatoren ohnehin etwas besser auszuhalten, wobei der Unterschied nicht wirklich groß ist. Alle hier sind sehr nett und aufgeschlossen zu uns, wobei ich noch nicht so ganz herausgefunden habe, wie ich mit den Frauen umgehen soll. Es fällt mir schwer, in einer Gruppe einfach nur die Männer zu begrüßen, aber anscheinend wird genau das erwartet. Auch für die Mädchen in unserer Gruppe ist es hier etwas schwerer als für uns Jungs. Neben der ungewohnten Kleiderordnung sind sie ständig den unverholenen Blicken der Männer ausgesetzt, die auf der Straße stehen bleiben und sie mit offenem Mund anstarren. Mir und Felix geht es da etwas besser aber natürlich fallen auch wir sehr auf, da wir weit und breit die einzigen Weißen sind. Das ist eines der vielen Dinge, an die wir uns gewöhnen werden müssen. Im Vordergrund steht jedoch auf jeden Fall die extreme Hitze und die Luftfeuchtigkeit. Vor allem mittags ist es draußen kaum auszuhalten. Gerade zu dieser Zeit kamen Felix und ich auch noch auf die Idee, die Heimat mit einem Anruf zu beglücken. Die Telefonzelle, die wir dazu benutzten stellte jede Sauna in den Schatten. So war ich auch nicht allzu traurig, dass die Leitung nach ungefähr einer Minute wieder zusammenbrach. Mehr Zeit hatte es nicht gebraucht, dass ich von Kopf bis Fuß nass war vor Schweiß. Eine weitere Belastung sind vor allem hier in der feuchten Umgebung des TTS die Moskitos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SMPvLX0UWDI/AAAAAAAAABY/7aJDiIoR9cs/s1600-h/P1060100.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SMPvLX0UWDI/AAAAAAAAABY/7aJDiIoR9cs/s400/P1060100.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5243297369840441394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die "Müllabfuhr" vor dem PW-Büro&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas worauf ich sehr gespannt gewesen bin ist das indische Essen. Inzwischen haben sich die meisten meiner Befürchtungen im Bezug darauf jedoch zerstreut: es ist hervorragend! Die Schärfe hält sich in Grenzen und es gab bis jetzt noch nichts, was mir garnicht geschmeckt hat, aber vieles, was ich bis jetzt noch nie gesehen, geschweige denn gegessen habe. Zum Beispiel eine Frucht, die aussieht wie eine Mischung aus Kartoffel und Kiwi und vom Geschmack her am ehesten mit einer Birne vergleichbar ist. Das Essen mit den Händen ist auch weit weniger gewöhnungsbedürftig als ich angenommen hatte. Man fragt sich schnell, wozu Besteck überhaupt gut sein soll (was sich wieder relativiert, sobald man Suppe vorgesetzt bekommt). Allerdings ist das indische Essen in seiner Qualität weit weniger gut, als man in Europa oft annimmt. So beinhaltet es zwar große Mengen an Fett, aber wenig Nährstoffe und vor allem wenig Vitamine, da es z.B. nichts wie Salat o.ä. gibt. Die meisten Inder gleichen dies dadurch aus, dass sie unglaubliche Mengen an Essen verschlingen, wir haben hingegen bereits begonnen, Vitamintabletten zu schlucken und uns Obst zu kaufen. Dabei muss man jedoch extrem vorsichtig sein und darf wegen der Erkrankungsgefahr nur Obst kaufen, das man eigenhändig schält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SMPuhm9Ct5I/AAAAAAAAABQ/gVf8HYpoZL0/s1600-h/P1060090+Kopie.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SMPuhm9Ct5I/AAAAAAAAABQ/gVf8HYpoZL0/s400/P1060090+Kopie.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5243296652349061010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Eine Marktgasse in der Stadt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ist es jetzt ein Uhr nachts und gerade ist der Powercut vorbei. Das bedeutet, dass über jeden Tag verteilt sechs Stunden der Strom abgestellt wird, da es zu wenige Kraftwerke gibt, um Madurai zu versorgen. In dieser Zeit ist es kaum möglich zu schlafen, da natürlich auch die Ventilatoren ausfallen. Aber jetzt ist der Strom wie gesagt wieder da und ich werde mich hinlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Simon Schaupp&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1876473022641219780-856812643511497501?l=india-hr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://india-hr.blogspot.com/feeds/856812643511497501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1876473022641219780&amp;postID=856812643511497501' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/856812643511497501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/856812643511497501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://india-hr.blogspot.com/2008/09/angekommen.html' title='Angekommen!!'/><author><name>SiSch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03059695321168183048</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SUnZ98Ih-gI/AAAAAAAAAG0/9TDRAXVniyE/S220/f%C3%BC%C3%9Fe.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SMPq8a8cONI/AAAAAAAAABA/HqzfZIVNwvY/s72-c/P1060102.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1876473022641219780.post-8599697908628667116</id><published>2008-08-21T07:46:00.001-07:00</published><updated>2008-09-10T23:44:15.477-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sprache'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='lernen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sri Lanka'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tamil'/><title type='text'>தமிழ் (Tamil)</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SK2AhG2Py1I/AAAAAAAAAA4/2f7i0dugKk8/s1600-h/tamil.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SK2AhG2Py1I/AAAAAAAAAA4/2f7i0dugKk8/s400/tamil.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5236983247963933522" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Für meine Indien-Gefährten und für alle anderen, die es interessiert, hier eine kleine Tamil-Kostprobe. Tamil ist mit über 2000 Jahren Literaturgeschichte die einzige indische Sprache, die gleichzeitig als klassisch und modern gilt. Es wird von ca. 70 Mio Menschen in Tamil Nadu und Sri Lanka als Muttersprache gesprochen. Zum Anhören einiger Tamil-Floskeln bitte auf die Überschrift dieses Eintrages klicken. Viel Spaß dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Simon Schaupp&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1876473022641219780-8599697908628667116?l=india-hr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.box.net/shared/qd5ra6g9kx' title='தமிழ் (Tamil)'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://india-hr.blogspot.com/feeds/8599697908628667116/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1876473022641219780&amp;postID=8599697908628667116' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/8599697908628667116'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/8599697908628667116'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://india-hr.blogspot.com/2008/08/tamil.html' title='தமிழ் (Tamil)'/><author><name>SiSch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03059695321168183048</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SUnZ98Ih-gI/AAAAAAAAAG0/9TDRAXVniyE/S220/f%C3%BC%C3%9Fe.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SK2AhG2Py1I/AAAAAAAAAA4/2f7i0dugKk8/s72-c/tamil.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1876473022641219780.post-6742214151348346922</id><published>2008-07-30T16:02:00.000-07:00</published><updated>2008-08-09T03:13:30.636-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Monsun'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Menschenrechte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kinderarbeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Indien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tamil Nadu'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Folter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terrorismus'/><title type='text'>Was mich in Indien erwarten wird</title><content type='html'>&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 12"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 12"&gt;&lt;link style="font-family: times new roman;" rel="File-List" href="file:///E:%5CDOKUME%7E1%5CSischi%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; 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Dabei bin ich auf einige unerwartete, teilweise schockierende Fakten gestoßen, von denen ich hier einige aufführen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das "Tamil Land"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tamil Nadu ist der südlichste Bundesstaat Indiens mit ca. 65.555.000 Einwohnern und einer Fläche von 130.266 km². Er entstand 1956 entlang der Sprachgrenze des Tamil  und hieß zunächst Madras. Das Klima Tamil Nadus ist tropisch. Die Temperatur schwankt im Jahresverlauf nur geringfügig und liegt im Jahresdurchschnitt um 29 Grad Celsius im Tiefland, wo auch Madurai liegt. Dort fällt das Thermometer selten unter 20 Grad, kann in den heißesten Monaten der Trockenzeit aber auf über 40 Grad klettern. Tamil Nadu wird mir im September wohl einen sehr feuchten Empfang bieten, da ich direkt während dem Übergang der beiden Monsunzeiten (die erste geht in TN von Juni bis September und die zweite von September bis Dezember) ankommen werde. Allgemein ist das Klima Tamil Nadus trockener als das des westlichen Nachbarbundesstaates Kerala, da das Gebirge der Westghats, wo bis zu 4000 mm Jahresniederschlag fallen, als Wetterscheide wirkt. Die Luftfeuchtigkeit ist jedoch ganzjährig hoch, was für viele Reisende eine Belastung darstellt. Trotzdem bin ich durchaus etwas erleichtert, dass das Klima in Madurai wohl nicht ganz so strapaziös ist, wie in anderen Gegenden Indiens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Mehrheit der indischen Kinderarbeiter wird gefoltert&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich anfing, mich mit Tamil Nadu zu beschäftigen, fragte ich mich, warum gerade in diesem Bundesstaat der Kampf um die Menschenrechte so wichtig sei, denn Tamil Nadu ist einer der am höchsten industrialisierten Bundesstaaten Indiens. 2004 erwirtschaftete die dort ansässige Industrie 29,6% des Bruttoinlandsproduktes. Bei solchen Zahlen schien es mir verwunderlich, dass es größere Probleme im Menschenrechtsbereich geben sollte – und wenn, dann denkt man als Europäer zuerst an die Ungerechtigkeiten des Kastensystems oder die Diskriminierung von Frauen, aber Folter? Das ist etwas, das ich eher mit anderen Staaten in Verbindung gebracht hätte. Nachdem ich etwas recherchiert hatte, wurden mir die Zusammenhänge etwas klarer: Die Textilindustrie stellt in Tamil Nadu nach wie vor den wichtigsten Industriezweig dar. Gerade in diesem Industriesektor ist das Problem der Kinderarbeit jedoch besonders groß. Im Jahr 2003 gab es 70.344 Kinderarbeiter in Tamil Nadu (Landesweit offiziell 23 Mio., nach NGO-Schätzungen 100 Mio.). Ein für meine Arbeit wichtiger Fakt ist, dass 63 Prozent der indischen Kinderarbeiter regelmäßig der einen oder anderen Form von Folter ausgesetzt sind. Obwohl Folter in der indischen Verfassung verboten ist gehört Indien nicht zu den 114 Staaten, die das Folterverbot der UN ratifiziert haben. Hinter den auf fast jeder indischen Polizeistation angewandten „Methoden dritten Grades“ verbirgt sich Folter, nicht selten bis zum Tod. Allein in Tamil Nadu wurden im Jahr 2006 mindestens 4 Menschen in Polizeigewahrsam zu Tode gefoltert. Dabei ist es sehr wahrscheinlich, dass die tatsächliche Zahl um einiges höher ist, denn fast immer wird die Todesursache vertuscht. Die meisten registrierten Menschenrechtsverletzungen in Indien (ca. 40%) betreffen die Polizei, danach rangieren Vorkommnisse in Gefängnissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Katastrophale Bedingungen für Flüchtlinge aus Sri Lanka&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiteres großes Problem in Tamil Nadu, mit dem ich vermutlich konfrontiert werde, ist das der Flüchtlinge von Sri Lanka. Der Schiffsverkehr zwischen Indien und Sri Lanka ist aufgrund des Bürgerkriegs inzwischen eingestellt worden und es herrscht ein Verkehrsverbot (Per Flugzeug ist Sri Lanka allerdings problemlos zu erreichen). Trotzdem setzen viele Flüchtlinge nach Tamil Nadu über. Um diesem Ansturm Herr zu werden, schickt die Regierung Tamil Nadus diese Menschen inzwischen allesamt in Auffanglager an der Küste. Aus Angst vor der ceylonesischen Terrororganisation „Tamil Tigers“ besteht ein Generalverdacht gegenüber Flüchtlingen. Dies führt dazu, dass auf Grundlage des „Prevention of Terrorism Act“ (POTA) und seiner Nachfolgegesetze, Flüchtlinge ohne Gerichtsverfahren monatelang festgehalten werden. Oft handelt es sich dabei um Quarantänehaft und fast immer wird sie unter unmenschlichen Bedingungen vollzogen.&lt;p  style="text-align: justify;font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1876473022641219780-6742214151348346922?l=india-hr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://india-hr.blogspot.com/feeds/6742214151348346922/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1876473022641219780&amp;postID=6742214151348346922' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/6742214151348346922'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/6742214151348346922'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://india-hr.blogspot.com/2008/07/was-mich-in-indien-erwarten-wird.html' title='Was mich in Indien erwarten wird'/><author><name>SiSch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03059695321168183048</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SUnZ98Ih-gI/AAAAAAAAAG0/9TDRAXVniyE/S220/f%C3%BC%C3%9Fe.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1876473022641219780.post-124874168927906506</id><published>2008-07-26T03:44:00.000-07:00</published><updated>2008-12-08T15:04:39.646-08:00</updated><title type='text'>Bald gehts los!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SIsCRlxWWUI/AAAAAAAAAAc/7KAMA0vlo44/s1600-h/india.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SIsCRlxWWUI/AAAAAAAAAAc/7KAMA0vlo44/s400/india.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5227274293713721666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es dauert nun nicht mehr lange, bis mein großes Abenteuer in Indien  losgeht. Am ersten September werde ich abfliegen und meinen  Weltwärts-Freiwilligendienst beginnen, bis dahin erwarten mich noch  mehrere Semniare und einige formelle Angelegenheiten, die geregelt  werden wollen. Inzwischen weiß ich auch schon näheres über meine  Tätigkeit bei Peoples Watch, der Menschenrechtsorganisation, bei der ich  arbeiten werde. Ich werde hauptsächlich im Themenbereich Folter  eingesetzt werden (außerdem Behandelt Peoples Watch schwerpunktmäßig  auch Frauenrechte und Diskriminierungen aufgrund des Kastensystems).  Unter anderem werde ich am Internetauftritt von Peoples Watch (  &lt;a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.pwtn.org/"&gt;http://www.pwtn.org&lt;/a&gt; ) sowie am Newsletter arbeiten. Desweiteren werde  ich als Assistent des Direktors von Peoples Watch und am Jahresbericht  über Folter arbeiten. Noch nicht sicher ist, ob ich an  Fact-Finding-Missions (Recherche-Missionen zu Menschenrechtsverstößen)  beteiligt sein werde, da bei diesen verständlicher Weise ein gewisses  Risiko nicht ausgeschlossen ist. Leben und arbeiten werde ich in Madurai, im Bundesstaat Tamil Nadu (auf der Karte rot markiert), wo sich die Zentrale von Peoples Watch befindet.&lt;br /&gt;Amüsanterweise habe ich eine Anfrage vom Fernsehrsender RTL bekommen,  der eine mehrteilige Reportage-Serie über einen Freiwilligen im Ausland  zeigen will. Aufgrund meiner etwas  kritischen Äußerungen bezüglich gewisser Sendungen auf RTL beim Casting  bin ich mir nicht ganz sicher, ob dieses Interesse weiterhin besteht,  aber es ist durchaus möglich, dass ich im Fernsehen zu sehen sein werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Simon Schaupp&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1876473022641219780-124874168927906506?l=india-hr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://india-hr.blogspot.com/feeds/124874168927906506/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1876473022641219780&amp;postID=124874168927906506' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/124874168927906506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1876473022641219780/posts/default/124874168927906506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://india-hr.blogspot.com/2008/07/bald-gehts-los.html' title='Bald gehts los!'/><author><name>SiSch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03059695321168183048</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SUnZ98Ih-gI/AAAAAAAAAG0/9TDRAXVniyE/S220/f%C3%BC%C3%9Fe.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_GxqRV_3c5Ac/SIsCRlxWWUI/AAAAAAAAAAc/7KAMA0vlo44/s72-c/india.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
